Saturday, July 17, 2010

SK Standard Plus überrascht

Habe nie gedacht, dass so was zweimal innerhalb einer Stunde während eines Wettkampfes passieren kann.
Die Patrone explodierte irgendwie nicht richtig. Keine Ahnung.
Verdammte Kake!
Die unglückliche Losnummer war: 16742 12701 (wenn ich richtig sehe).
Schönebeck hat Heute mein Vertrauen verloren.
Foto: SK Standard Plus explodiert
UPDATE: bis jetzt vier Schachtel zerschossen und drei solche Fälle erlebt. Zwei davon während der Landesmeisterschaft. Was betrifft die Präzision — durchschnittlich gut.
UPDATE-2: Während der ISSF Weltmeisterschaft in München übergab ich ein paar explodierte Hülsen an die Vertretung von der Firma Lapua. Sie haben gesagt: «OK, wir leiten die Hülsen weiter».
UPDATE-3: Heute wieder das gleiche ein Mal. Habe neue Schachtel angefangen — gleich anfangs erste zwei Serien schwache und starke Schüsse (Geschwindigkeitsdifferenz deutlich spürbar). Dann bis zur vorletzten Serie alles relativ gleichmäßig war, aber in der vorletzten Serie wieder einmal Hülsenriss. Letzte Serie — wieder schwache und starke Schüsse. Habe noch vier oder fünf Schachtel davon.
UPDATE-4: Drei weitere Explosionen (8/10 Schachtel zerschossen).
UPDATE-5: So schaut es aus.
Foto: SK Standard Plus explodiert

9 comments:

  1. Anonymous18/7/10 16:25

    Is it possible this happened because of a dirty chamber? That's the cartridge was partially seated in the chamber when the firing pin struck the case.

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  2. Schönebecker KK-Munition war vor 50 Jahren schon miserabel. Anscheinend hat sich daran bis heute, auch nach der Übernahme durch Lapua, nichts geändert.

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  3. Anonymous26/7/10 08:10

    Ich wäre etwas vorsichtiger mit Schuldzuweisungen, es muss nicht zwingend an der Muniton liegen.
    Die Schönebecker machen imk übrigen KK- Munition die sich nicht hinter RWS zu verstecken braucht.

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  4. Aha... liegt definitiv nich an der Munition. SK-Qualitätskontrolleure haben einfach verschlafen... Auf die Glühtemperatur nicht aufgepasst.

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  5. @ Anonymus:

    Die Schönebecker hatten zu DDR-Zeiten so große Qualitätsprobleme, daß die ostdeutschen Schützen sogar in den staatlich gesteuerten Waffenzeitschriften öffentlich darauf schimpfen durften. Bei Bedarf kann ich entsprechende Beispiele publizieren.

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  6. Anonymous26/7/10 21:08

    Those quality problems appear once every how many rounds? Thank you in advance.

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  7. @Anonymous

    I have Feinwerkbau AW93 (about 3500 shots till now).
    I wanted to test something new for rapid fire and got 500 rounds SK.

    Till now I used up 200 rounds and already got 3 such explosions - two of them during competition (standard pistol, 3x20). As I remember one shot was 4 at 6 o'clock plus jammed cartridge, slide remains open, much smoke, hot powder remainders landed on my holding arm.

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  8. Alexander E.22/8/10 10:52

    Ernst, das war neben der Sache. Kannst heute auch nicht auf ostdeutsche Auto-Zuliefererbetiebe schimpfen, weil der Trabant damals Sch**sse war.

    Erstens hat Schönebeck 1990 die modernste KK-Fertigungslinie der Welt hingestellt bekommen, und das ist sie noch heute. Zweitens sind die Qualitäts(nicht)kontrolleure aus DDR-Zeiten alle nicht mehr im Dienst.

    Drittens ist der Fertigungsfehler interessanterweise genau derselbe wie bei den leztzten Pobeda Target (nicht Pobeda HV); ich tippe ebenfalls auf mangelnde Glühung nach der Bodenausformung und daher Versprödung.

    Viertens: Schönebeck ging etwas bergab, weil Lapua sich entschied, die beiden Produktlinien so stark voneinander zu trennen. Schade.

    Gruß, Alexander

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  9. Alexander E.22/8/10 13:09

    Siehe auch den weiteren Kommentar von Ulrich Eichstädt im Waffen-Online-Forum dazu (Unterforum Kleinkaliber):
    http://forum.waffen-online.de/index.php?showtopic=403566

    Gruß, Alexander

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